Verwandlung bedeutet Leben. Nichts bleibt, wie es ist. Wir wachsen, wir verlieren, wir gewinnen, wir verändern uns – manchmal freiwillig, manchmal gegen unseren Willen. Jede Metamorphose fordert uns heraus, wirft Fragen auf, konfrontiert uns mit Schmerz, Hoffnung und manchmal mit ungeahnten neuen Kräften.
In unserer Lesung »Metamorphosen« widmen sich drei Schauspielerinnen den unterschiedlichsten Formen der Verwandlung – poetisch, radikal, humorvoll, zärtlich und schonungslos ehrlich. Begleitet wird der Abend von selbstgeschriebenen Liedern und Live-Gesang am Klavier.
Im Mittelpunkt stehen literarische Stimmen, die die Brüche und Übergänge des Lebens beleuchten:
- Milan Kundera erzählt von der Begegnung einer reifen Frau mit ihrem jüngeren Liebhaber.
- Daniel Kehlmann führt uns in „Rosalie“ an die Grenzen des Lebens, an den Moment einer Frau, die vor einer endgültigen Entscheidung steht.
- Roald Dahls „Hexen hexen“ schenkt einen unerwartet kindlichen Blick auf die radikale Verwandlung eines Jungen in eine Maus.
Diese Lesung ist ein lebendiges Projekt: ein offener Raum, der wachsen und sich verändern darf. Weitere Texte – etwa von Virginia Woolf („Orlando“) – werden das Thema fortwährend erweitern. Auch gesellschaftliche Fragen nach Schönheitsidealen, Sexualität und Selbstbestimmung fließen ein.
Wie lebt man weiter in einem Körper der sich wandelt, wenn das Selbst ein anderes Gesicht bekommt und die Zukunft neu verhandelt werden muss? „Metamorphosen“ lädt ein zum Zuhören, Nachfühlen und zum gemeinsamen Nachdenken über Wandel, Mut, Verletzlichkeit und Kraft.
Wir freuen uns auf einen bewegenden Abend mit Ihnen!





